Von Maxhofen auf dem „Wanderweg der Sinne“ zur „Schönen Aussicht“ bei Kleinhöhenrain

(Wanderoptionen 5,0, 6,6 Km) Was wären unsere Wanderungen ohne die Tour zur Ausflugsgaststätte “Schönen Aussicht” bei Kleinhöhenrain. Etwas nördlich vom Irschenberg gelegen, macht unser Ziel seinem Namen alle Ehre. Die beginnenden Berge der Chiemgauer Alpen liegen vor uns, davor sanfte Hügel, Wald und das nahe Bruckmühl. Über den Wanderweg der Sinne gehts von Maxhofen nach Kleinhöhenrein. Wer das Panorama zusätzlich mit ehrlicher bayerischer Küche verbinden möchte, ist hier genau am richtigen Ort.  Der Wirtsgarten liegt unter weitläufigen Bäumen und im unmittelbaren Schatten der kleinen Kirche St. Bartholomäus. Vielleicht ist die „Schöne Aussicht“ einen kleinen Tick vom Schuss abgelegen, da man hier eher Einheimische findet, die hier Erholung suchen – und definitiv finden. Gut so!

ACHTUNG, DIE WEGOPTIONEN VON UND ÜBER DEN WEILER WINTERBLOCKER MUSSTE GEÄNDERT WERDEN, DA WANDERER DIE PRIVATSPHÄRE DER ANWOHNER NICHT RESPEKTIERT HABEN.

Blick vom Wirtstsgarten „Zur schönen Aussicht“

Das erwartet euch auf dem Wanderweg der Sinne

  • Einfache und Wanderung durch schöne und abwechslungsreiche Natur auf dem ehemaligen Kreuzweg von Maxhofen nach Kleinhöhenrain.
  • Der „Wanderweg der Sinne“ (eigene Website) hat die Idee, die Schönheit, den Reichtum und Vielfalt der heimischen Natur aufzuzeigen. So geht es vorbei an Flurdenkmälern und Informationstafeln zum „Ökosystem Wald“.
  • Einkehrmöglichkeit in der Gaststätte zur „Schönen Aussicht“, die ihren Namen nicht ohne Grund trägt. Exponiert nebenan, das Kirchlein St. Bartholomäus. Über den Abstecher nach Ginsham könnt ihr auch in der Gaststätte „Zum Schaukelpferd“ Rast machen.

Anfahrt mit dem Auto nach Maxhofen

Zum Wanderparkplatz im Bruckmühler Ortsteil Kirchteil findet ihr am Anwesen an der Wertacher Straße 9. Ihr erreicht ihn über die Rosenheimer Landstraße St 2078 oder über die Autobahn A8, Ausfahrt Irrschenberg oder Bad Aibling.

Losgewandert nach Kleinhöhenrain

Zuerst über Feldwege erreichen wir den nahen Wald nach etwa einem Kilometer. Es macht Spaß auf dem „Wanderweg der Sinne“  zu gehen, da er wirklich schön angelegt ist. Er mäandert durch den Forst, führt über kleine Brücken . Ab- und an erläutern Schautafeln das Offen- und weniger Offensichtliche. Nach weiteren 1.000 Metern habt ihr Wald durchquert. Unser Ziel seht ihr schnell. Sanft ansteigend führt der Weg durch Wiesen zur Kirche.

St. Bartholomäus und Gasthof „Zur schönen Aussicht“

„Zur Schönen Aussicht“ gehören zwei Dinge: 1. Die kleine spätbarocke Kirche St. Bartholomäus, deren Ursprünge bis 1200 zurückreichen und der nahe gelegene Hof, der seit 375 Jahren in Familienbesitz ist und in dem seit mindestens 280 Jahren  eine Gaststube betrieben wird. Beten und Genießen macht an dieser Stelle absolut Sinn. Durch die erhabene Lage ist der Panoramablick (PDF mit Berggipfel) auch wirklich ein Brett. Bei klarer Sicht erkennt man die Gebirgskette von den Berchtesgardener Alpen über das Inn- und Mangfalltal bis hin zur Benediktenwand. Anders herum ist der Kirchturm von St. Bartholomäus auch aus weiten Teilen des östlichen Mangfalltales gut erkennbar.

Ob zum Beispiel das Bierschnitzel (10,80 €*), der Schweinekrustenbraten (10,40 €*)  oder die Kalbshaxe (16,50 €*), wer gerne ein Stück Fleisch auf dem Teller hat, kommt im Gasthaus „Zur Schönen Aussicht“ voll auf seine Kosten. Vegetarier haben es hier schwerer, da nur wenige Gerichte wie Kaiserschmarrn (9,80 €*), Bauernnudeln, Beilagen- oder Käsesalat zur Auswahl stehen. Ausgeschänkt wird Bier vom Auer Bräu Rosenheim.
Das Gasthaus bietet übrigens auch Zimmer.   * Preise August 2018.

Adresse Wirthaus  „Zur Schönen Asssicht“:

Schöne Aussicht 9, 83620 Feldkirchen-Westerham, Telefon: 08063 8663, Website

Tolle Herbstimpression vom „Da Mangfalltaler“ von der „Schönen Aussicht“ / Kleinhöhenrain

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Rückweg mit optionalen Abstecher nach Ginsham (optional + 1,5 Kilometer)

  • Östlich der Kirche St. Bartholomäus folgen wir dem Kreuzweg in umgekehrter Richtung hinab nach Süden.
  • Auf der anderen Seite des Waldes, wo es wieder weit und offen wird, biegen wir am Waldrand an der Schautafel „Fressbeziehung“ scharf links ab und erreichen nach 600 Meter auf Wiesen- und Feldwegen das nahegelegene Ginsham. An der Scheune rechts abbiegen. Wer schon wieder Hunger oder Durst hat, findet hier eine weitere prima Einkehrmöglichkeit, um es sich auf der Wanderung gut gehen zu lassen. Wir wurden neugierig, da die Rezensionen auf Google außergewöhnlich zahlreich und gut waren.

Ginsham und Gasthof „Zum Schaukelpferd

Die ursprüngliche Dorfwirtschaft mitten am Maibaum der kleinen Ortschaft hat etwas Anheimelndes. Der kleine Gartenbetrieb, das Gebäude mit den zahlreichen Wandmalereien strahlt ruhige Souveränität aus. Die Speisekarte ist überschaubar, das Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen, da etwas aufwändiger gekocht und angerichtet wird. Beliebte Location für festliche Anlässe.

Adresse Wirtshaus „Zum Schaukelpferd“

Ginsham 38, 83052 Bruckmühl, Tel.: 08062-90 82 83
Öffungszeiten: Freitag und Samstag ab 17.00 Uhr, Sonntags und an Feiertagen ab 11.00 Uhr ganztags geöffnet

  • Von Ginsham folgen wir der kleinen Ortsdurchfahrung 110 Meter nach Süden, wo wir der Anliegerstraße Ginham nach links (Westen) folgen. Nach 600 Metern ist erneut der „Wanderweg der Sinne“ erreicht. Hier links abgebogen. Nach 800 Meter sind wir wieder am Park

Wanderkarte „Zur Schönen Aussicht“ / Kleinhöhenrain