In Etappen auf dem DonAUwald Wanderweg von Günzburg nach Schwenningen gehen

60 Kilometer plus Zuwege zur Bahn und UnterkunftKarte

Liebt ihr das Wandern in naturbelassenen Auwäldern so sehr wie wir? Der Premiumwanderweg DonAUwald zwischen Günzburg und Schwenningen hat uns neugierig gemacht. Die Strecke führt knapp 60 Kilometer und ohne spürbare Höhenunterschiede durch das schwäbische Donautal. Es ist nicht nur ein bedeutendes Ökosystem mit einer Vielzahl geschützter Tiere und Pflanzen, sondern auch kulturell ein dickes Brett. Die Donau, mittelalterliche Städte, reiche Barockarchitektur und viel Geschichte haben die Region geprägt. Der DonAUwald Wanderweg verbindet beides: Unterwegs in der Natur endlich Ruhe finden und sich am Start und Ziel kulturell inspiriert fühlen. In vier Etappen haben wir uns durch den Auenwald von Ort zu Ort treiben lassen und reiche Erlebnisse gesammelt. Was wir alles mitgenommen haben, erfahrt ihr in diesem und in den Etappen-Beiträgen.

WICHTIGER HINWEIS:

Aufgrund des Hochwassers Anfang Juni ist der DonAUwald-Wanderweg stellenweise stark beschädigt. Der Weg ist zwar begehbar, jedoch teilweise sehr matschig und ausgewaschen. Wir empfehlen daher dringend, entsprechendes Schuhwerk zu tragen.

Außerdem führt das feuchtwarme Wetter derzeit zu einem extremen Mückenaufkommen rund um die Donau. Es ist daher unbedingt ratsam, Mückenschutzmittel zu verwenden.

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit dem DonAUwald Wanderweg und ist daher als WERBUNG gekennzeichnet.

Das erwartet euch auf den Etappen des DonAUwald Wanderwegs

Der DonAUwald lässt sich ganz entspannt in fünf oder etwas sportlicher in vier Etappen abwandern. Wir hatten uns für die Viertagestour entschieden, aber dennoch nicht auf Sightseeing verzichtet. Ein Tipp: Berücksichtigt bei eurer Tourenplanung die Gesamtkilometer. Zu den 60 Kilometern kommen zusätzlich die Zuwege zum und vom Bahnhof hinzu. In Höchstädt sind das vom Wanderweg zum Bahnhof knapp 3 Kilometer.

Etappe 1: Wanderung von Günzburg nach Offingen


Charakter: Der Wanderweg führt derzeit wegen aktueller Baumarbeiten über die Donauhänge am südlichen Ufer. Der Höhenunterschied ist kaum der Rede wert. Die Landschaft und Strecke sind sehr landwirtschaftlich geprägt. Auch ist der Anteil von geteertem Untergrund ziemlich hoch. Die Strecke ist zum Start angenehm kurz. Das erleichtert die Anreise und das Einlaufen. Die Donau hat sich während der gesamten Etappe vor uns versteckt.

Highlights: Unbedingt noch vor der Wanderung Günzburg ansehen. Das sehr nette Städtchen hat eine tolle historische Altstadt, die man nicht verpassen sollte. Außerdem fanden wir den Bürgerpark mit seinen blühenden Bärlauchfeldern wunderschön (sie blühen Anfang Mai). Ein Abstecher zum Biergarten Donauradltankstelle hat uns am Ende doch noch mit einem Flussblick und mit einem (alkoholfreien) Bier in der Nachmittagssonne belohnt.

Kilometer: Die Strecke ist wegen der Umleitung nur 8 Kilometer lang. Mit der Stadtbesichtigung, einem Abstecher zur Donau und dem Zuweg zur Unterkunft waren es am Ende 12 gemessene Kilometer.

Übernachtung und Verpflegung: Wir haben im Bauwagencamp „Nesthocker“ übernachtet, in dem man auch ein Abendessen und ein leckeres Frühstück bekommt. Gleich gegenüber gibt es einen Edeka mit Bäcker. Hier lässt sich am Morgen vor der Tour noch eine Brotzeit für unterwegs besorgen.

Zum Beitrag mit allen Informationen zur Etappe Günzburg nach Offingen

Etappe 2: Wanderung von Offingen nach Lauingen

Charakter: Der Wanderweg mäandert größtenteils durch den dichten, herrlichen Auwald und streckenweise an der Donau entlang. Großartig! Das Atomkraftwerk Gundremmingen kann man temporär zur Kenntnis nehmen. Während es am Anfang und Ende der Tour Rastplätze gibt, haben sie uns in der Mitte gefehlt. Unsere mitgebrachte Brotzeit gab es an der Wotanseiche bei Gundelfingen. Der Weg am Donaustausee ist im Vergleich etwas langweilig. Dafür macht man Strecke. Der schöne Hangweg „Am Galgenberg“ kündigt ab Faimingen das nahe Lauingen an. Praktisch: Lauingen liegt im Vergleich zu den anderen Orten direkt am DonAUwald-Wanderweg.

Highlights: Der Star ist die Natur, mit der man ganz nah auf Tuchfühlung geht. Der römische Apollo-Grannus-Tempel in Faimingen kann als Freilichtmuseum kostenlos und jederzeit betreten werden. Es heißt, dass dieses imposante und teilweise rekonstruierte Bauwerk der größte römische Tempelbau nördlich der Alpen ist. Außerdem ist Lauingen mit seinen Sehenswürdigkeiten einen Rundgang wert. Im historischen Zentrum überragt der Schimmelturm die Altstadt. Den Schlüssel kann man sich im Hotel Lodner/3 Mohren holen.

Kilometer: Der Wanderweg zwischen Offingen und Lauingen beträgt 16 Kilometer. Mit dem Zuweg vom „Nesthocker“ und einem kleinen Stadtrundgang waren es am Ende des Tages 20,5 Kilometer.

Übernachtung und Verpflegung: Wir waren im Hotel Lodner „Drei Mohren“ sehr zentral und komfortabel untergebracht. In der Genusswerkstatt haben wir das Spitzenmenü mit allen Sinnen genossen. Empfehlenswert! Am Marktplatz gibt es außerdem einen Bäcker und in der Dillinger Str. 4 eine Norma Filiale. Beide liegen günstig, um von dort ohne Umweg auf den Wanderweg zu wechseln.

Zum Beitrag mit allen Informationen zur Wanderetappe Offingen nach Lauingen

Etappe 3: Wanderung von Lauingen über Dillingen nach Höchstädt

Charakter: Zwischen Lauingen und Dillingen führt der Wanderweg über längere Strecken an der Donau vorbei. Immer wenn es hätte langweilig werden können, kam ein Abstecher in den nahen Auwald. Er vermeidet dabei geschickt den nahen, aber dennoch wahrnehmbaren Siedlungsraum. Zwischen Dillingen und Höchstädt, war dieser mit Feldern und den Häusern von Schretzheim/Steinheim über eine längere Strecke sichtbar. Viel Natur gibts dennoch. Besonders schön fand ich den Hofmahdschwaigsee. Bei Höchstädt führt der Zuweg teils über den schön angelegten Herzogin-Anna-Rundweg (mit kleiner Hängebrücke).

Highlights: Dillingen, die ehemalige Residenz und Universitätsstadt, liegt unweit unserer Wanderroute. Einen persönlichen Eindruck wollten wir uns einfach nicht entgehen lassen. Gefallen hat uns besonders die Königstraße sowie das Schloss mit dem Marientor. Der Star war natürlich wieder einmal die einmalige Natur. Der Fischmussweg in Höchstädt war einen Lacher wert.

Kilometer: Mit 18 Kilometern ist die dritte Etappe unsere Längste. (8 Kilometer nach Dillingen / 10 Kilometer nach Höchstädt). Zusätzlich mit knapp 3 Kilometern ist der Zuweg zum Bahnhof in Höchstädt nicht gerade kurz. Die kurze Stadtbesichtigung von Dillingen mit dem Zuweg hat am Ende des Tages die Gesamtkilometerzahl auf 27 Kilometer hochgeschraubt.

Übernachtung und Verpflegung: Auch in Höchstädt gibt es Unterkünfte, doch keine, die Hunde gerne haben. Vermutlich ein Glücksfall, denn unsere Übernachtung im B+B Wasserschlösschen Kalteneck in Schwenningen war etwas ganz Besonderes! Gäste können wählen zwischen neuen Vintage-Rooms und klassisch eingerichteten Zimmern. Da die nächste Etappe am Sonntag war, hat uns die freundliche Wirtin, ein Lunch-Paket hergerichtet.

Zum Beitrag mit allen Informationen zur Wanderetappe Lauingen, Dillingen nach Höchstädt

Etappe 4: Wanderung von Höchstädt nach Schwenningen

Charakter: Die Auenlandschaft weitet sich. Sie wird von landwirtschaftlich genutzten Flächen geprägt. Das Auge kann in die Ferne schweifen. Die Streckenführung entlang der Fischteiche war unglaublich schön. Da die Wegführung auf der südlichen Donauseite gesperrt war, wurden wir auf die Nordseite umgeleitet (wo wir bereits waren). Ich glaube nicht, dass dies einen großen Unterschied gemacht hat. Die letzten Kilometer nach Schwenningen führen durch Felder. Immer vor Augen der barocke Kirchturm des Ortes.

Highlight: Zum Start der Wanderung bietet sich ein Besuch von Schloss Höchstädt an. Die Dauerausstellung zur Schlacht von Höchstädt ist spannend und informativ. Beachtet auch die aktuellen Sonderausstellungen. Das kleine Wasserschloss Kalteneck in Schwenningen liegt inmitten eines Quellteiches. Dieser Anblick erfreut nicht nur die Romantiker!

Kilometer: Vom Schloss Höchstädt bis zum Wasserschloss Kalteneck, wo wir unser Auto geparkt hatten, waren es knapp 15 Kilometer. Unsere Gastgeberin hat uns am Morgen zu unserem Startpunkt am Schloss Höchstädt gefahren. Daher konnten wir uns etwa 3,5 Kilometer Zuweg sparen.

Zum Beitrag mit allen Informationen zur Wanderetappe Höchstädt nach Schwenningen

Tipps für eure DonAUwald-Wanderung

Bereit für ein Abenteuer entlang des DonAuwald-Wanderwegs? Hier findest du Antworten auf die wichtigen Fragen kompakt zusammengefasst: von Übernachtungsmöglichkeiten ohne Gepäck, über die besten Rast- und Einkehrorte, bis hin zur notwendigen Ausrüstung. Dieser Guide hilft dir, dich besser auf dein Wandererlebnis an der Donau vorzubereiten und etwas von unserer Erfahrung zu profitieren.

Was heißt eigentlich Premiumwanderweg?

Premiumwanderwege? Sie sind mehr als nur gut ausgeschildert und bieten ein richtig abwechslungsreiches Wandererlebnis. Unterwegs müsst ihr euch keine Sorgen machen, ob man auf dem richtigen Pfad ist. Das nächste Schild ist selten weit entfernt. Dafür schlägt die Streckenführung häufig einen Haken, um kein erlebnisreiches Detail auszulassen.

Die Wege des DonAUwald-Wanderwegs sind größtenteils flach und bestehen aus meist gut gangbaren Waldwegen, Schotterstrecken und kleinere Pfade, die durch die idyllischen Auenlandschaften führen. Streckenweise können sie aber auch mal morastig sein und durch hohes Gras führen. Beachtet bei der Wahl eurer Wanderschuhe, dass sie ausreichend feuchtigkeitsresistent sind. Denn bei Regen wird es doppelt nass! Der Donauwald-Wanderweg ist nicht barrierefrei und auch nicht für Radfahrer geeignet, es handelt sich ausschließlich um einen Wanderweg!

Den DonAUwald Wanderweg in vier oder besser fünf Etappen erleben?

Wanderung in fünf Etappen: Wenn ihr den DonAUwald-Wanderweg als Halbtagestouren gehen wollt, wandert ihr von Günzburg nach Offingen und über Gundelfingen, Dillingen, Höchstädt nach Schwenningen. Die Distanzen betragen zwischen 10 und 14 Kilometer. Zu diesen Kilometern müsst ihr noch die Zuwege zur Unterkunft hinzuaddieren. Bei fünf Etappen könnt ihr später in den Tag starten oder habt noch mehr Zeit für die Besichtigung.

Wanderung in vier Etappen: Wir hatten uns aus Zeitgründen für die schnellere Wanderung entschieden. Ihr startet von Günzburg nach Offingen, geht über Lauingen, Höchstädt nach Schwenningen. Während die Start- und Endetappe gleich lang ist, müsst ihr in den Etappen drei und vier deutlich länger wandern. An Tag zwei sind wir mit Zuwegen und einer Stadtbesichtigung von Lauingen auf 18 Kilometer gekommen. Am Folgetag waren es mit einem Abstecher nach Dillingen am Ende des Tages 27 Kilometer.

Was ihr euch zumuten wollt und könnt, entscheidet ihr.

Wie ist der DonAUwald-Wanderweg verkehrstechnisch angebunden?

Anreise mit dem Auto: Über die Autobahnen A8 hast Du eine gute Anbindung an Günzburg, wenn du dort die Wanderung beginnst. Von Ulm oder Donauwörth ist der Startpunkt zwischen 20 und 45 Minuten erreichbar. In Günzburg selbst gibt es Parkmöglichkeiten in der Nähe des Bahnhofs (Google Maps), wo der Wanderweg beginnt. Auch in anderen Orten entlang des Wanderwegs, wie Lauingen und Dillingen, gibt es in der Nähe der Bahnhöfe Parkplätze, von denen aus Du direkt den Wanderweg starten kannst. Mit der Bahn kommt ihr immer wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Unterwegs mit der Bahn: Der DonAUwald-Wanderweg zwischen Günzburg und Schwenningen bietet eine ausgezeichnete Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Schon direkt am Bahnhof in Günzburg startet das Wanderabenteuer. Das macht die umweltfreundliche Anreise einfach. Das regionale Eisenbahnunternehmen Agilis bindet außerdem die Ortschaften, Günzburg, Gundelfingen, Lauingen, Dillingen, Höchstädt, Blindheim und Schwenningen an, von wo der DonAUwald Wanderweg maximal 3,2 Kilometer entfernt ist. Diese hervorragende Anbindung macht es leicht, den Wanderweg auch ohne Auto zu erkunden und die Tour ganz flexibel zu gestalten​. Zur Fahrplanauskunft Bahnland Bayern

In Offingen fährt der Fuggerexpress (RE9) im Stundentakt. An Samstagen und Sonntagen hält der Zug in Blindheim und Schwenningen jedoch nur alle zwei Stunden.

Mit der Bahn immer in Reichweite des DonAuwald-Wanderweges

Wo kann man überall übernachten?

Einkehrmöglichkeiten gibt es am Ende jeder Etappe. Eine gute Übersicht findet ihr auf der Website des DonAUwald-Wanderwegs. Bei vier Etappen benötigt ihr drei Unterkünfte, sofern ihr am ersten Wandertag an- und am letzten abreist. Ihr findet eine gute Auswahl sowohl an einfacheren als auch gehobenen Zimmern.

Wer mit dem Hund unterwegs ist, sollte die Mitnahme vorher mit dem Gastgeber geklärt haben. Hundefreundlich, gut erreichbar und generell zu empfehlen waren:

Offingen: Das einfache, aber sympathische Bauwagencamp mit Gastronomie Nesthocker
Lauingen: das zentrale Hotel Lodner – Drei Mohren.
Schwenningen: Bed and Breakfast im Schloss Kalteneck

Kann man auch ohne Gepäck wandern?

Solltet ihr ohne Gepäck reisen wollen, sprecht mit euren Gastgebern. Entweder sie helfen auch beim Transport oder unterstützten bei der Organisation durch ein Taxiunternehmen. Auch wir waren mit leichtem Rucksack unterwegs und haben es sehr genossen. Besonders, wenn ihr die Tour in vier Tagen und entsprechend längeren Etappen gehen wollt.

Ihr könnt den DonAUwald Wanderweg auch ohne Gepäck wandern, indem ihr daraus Tagestouren macht. Sucht euch eine zentrale Unterkunft und steuert euer Ziel mit der Bahn an. Zum Beispiel bietet das Hotel Lodner entsprechende Wanderspecials an.

Wo kann man rasten, sich verpflegen oder einkehren?

Der DonAUwald Wanderweg führt bis auf Lauingen in einigem Abstand an den Ortschaften im Donautal vorbei. Einkehrmöglichkeiten am Wegrand gibt es daher nur zum Start/Ende einer Etappe oder unterwegs nach einem Abstecher. Obacht, die Öffnungszeiten beachten! Wir hatten unterwegs stets eine Brotzeit dabei, die sich uns am Morgen in einem nahen Supermarkt besorgen ließ. Am Sonntag gabs ein Lunchpaket von unserer Unterkunft. Die Abendverpflegung ist nirgendwo ein Problem, außer in Schwenningen. Da wir hier unser Auto stehen hatten, konnten wir nach der Tour zum Essen nach Höchstädt fahren. Details findet ihr in unserer Beschreibung zur Wanderung. Denkt unbedingt daran, ausreichend Getränke mitzunehmen. Unterwegs könnt ihr kein Wasser nachfüllen!

In Offingen gibt es gleich gegenüber der Unterkunft „Nesthocker“ einen Edeka mit Bäcker. Auch findet man in Lauingen zentral einen Bäcker und einen Norma.

Bänke und Picknickplätze befinden sich oft dort, wo man sie nicht vermutet (meist an wunderschönen Ruheorten) und nicht immer da, wo man sie gerne hätte. Hier müsst ihr vermutlich improvisieren.

Welche Ausrüstung wird benötigt?

Nicht jeder hat ein solches Knaller-Wetter wie wir! Wir sind die Strecke ohne Regenschutz und in bequemen Laufschuhen gewandert. Aber nicht nur im Frühjahr zur Schneeschmelze kann es nass werden! In den Donauwäldern gibt es keine Schutzhütten. Außerdem führen die Wege über weitere Strecken auf schmalen Pfaden und Wiesenwegen. Im Gegenzug kann die Sonne auch ganz schön auf den Kopf brennen. Eine kleine Basis-Packliste für den DonAUwald-Wanderweg:

Bequemer Rucksack mit Regenhülle: Schont den Rücken und hält das Notwendige trocken.
Gutes resistentes Schuhwerk/Wanderschuhe, die gut eingelaufen sind, um Blasen zu vermeiden.
Kleidung nach dem Zwiebelprinzip, die je nach Wetter angepasst werden kann.
Wechselkleidung und Socken – Für frische Kleidung nach einem langen Wandertag.
Regenschutz – Wasserdichte Jacke und eventuell Regenhose.
Sonnenschutz – Sonnencreme, Kopfbedeckung und Sonnenbrille.
Insektenschutz – Im Sommer können die Mücken zur Plage werden
Proviant und Wasserflasche – Eine gute Brotzeit und genügend Wasser mitnehmen!
Kosmetik- und Hygieneartikel – Inklusive kleiner Reiseapotheke und Blasenpflastern.
Navigationshilfen – Karte, Kompass und/oder GPS-Gerät.
Taschenlampe oder Stirnlampe – Für frühe Starts oder späte Ankünfte im Frühjahr/Herbst.
Aufblasbares Sitzkissen – Wenn ihr im Regen eine Pause machen wollt und im Auwald alles nass ist.
Erste-Hilfe-Set mit Zeckenzange – Oh ja, es gibt die Blutsauger auch an der Donau!

Garmin Fenix 7: Uhr mit Karte und integrierter Navigation. Nicht notwendig, aber komfortabel

Diese Liste deckt die Grundlagen ab, aber denke daran, sie entsprechend der Länge deiner Tour und deinen persönlichen Bedürfnissen anzupassen. Gute Vorbereitung ist der Schlüssel zu einer erfolgreichen und genussvollen Mehrtagestour!

Wie überlaufen ist der DonAUwald Wanderweg?

Es geht still zu an der Donau! Da die Streckenführung den Uferweg weitgehend vermeidet, gibt es nur stellenweise kurzen Kontakt mit Radfahrern. Auf den Naturwegen hatten wir auf unseren vier Etappen keinen Kontakt zu anderen Wanderern, allenfalls zu Anglern. Das mag auch daran liegen, dass die Hauptwanderrichtung von Günzburg nach Schwenningen führt und sich die Besucherströme entzerren.

Viel los an der Donau

Was ist die beste Wanderzeit an der Donau?

Es heißt auf der Website des DonAUwald-Wanderweges, dass eine gute Wanderzeit von März bis Mai, und im Herbst, von September bis Oktober, das Klima mild ist. Wir haben die volle Pracht der Auenlandschaft Anfang Mai unglaublich genossen. Wenn der Bärlauch blüht, präsentiert sich die Natur in ihrer ganzen Schönheit. Im Sommer gibt es viel Halbschatten und der Wald ist ein Dschungel. Im Herbst kommt das Farbenspiel der Bäume hinzu und in den Morgenstunden kann mystische Nebelstimmung die Natur verzaubern. Von November bis Februar geht der DonAUwald-Wanderweg in die Winterpause.

Bärlauch im Bürgerpark Gunzenhausen

Kann man DonAUwald-Wanderweg auch mit dem Hund gehen?

Ja, man kann den DonAUwald-Wanderweg sehr gut mit dem Hund gehen, sofern er das Laufen von längeren Strecken gewohnt ist. Es ist jedoch wichtig, einige Regeln zu beachten, um die Natur zu schützen und andere Wanderer nicht zu stören. Hunde sollten an der Leine geführt werden, insbesondere da im Auwald viele Wildtiere leben und Hunde sie ihn ihrem Lebensraum nicht stören sollen.

Da es im hohen Gras viele Zecken gibt, solltet ihr euren Hund immer nach diesen kleinen Drecksviechern absuchen. Stellenweise haben wir sieben Stück auf einmal abgezupft.

Hundekot ist einzusammeln! Da es unterwegs keine Abfalleimer gibt, müsst ihr den Kot in gut verschließbaren Beutel bis zum Ende einer Etappe mitnehmen und dort entsorgen.

Für unseren Hund haben wir verschließbares Dosenfutter und faltbaren Hundenapf mitgenommen.
Da unser Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft transportiert wurde, haben wir das mit dem Vorrat an Hundefutter ebenfalls so gemacht.

Obwohl es an der Donau viel (Alt)Wasser gibt, solltet ihr selbstverständlich auch für den Hund ausreichend Wasser mitnehmen, da Wasser auf längeren Strecken nicht immer verfügbar ist.

Pelle wartet in Offingen auf sein Leckerli

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Author:in

Helmut Eder

Das Spannende liegt nicht immer am Ende des Regenbogens. Immer auf der Suche nach den kleinen Abenteuern und Geheimnissen, die man draussen findet wenn man unterwegs ist. Ich blogge über unsere Touren, meist im Süden von München und das, was uns so bei den Runden in den Kopf kommt.