Riemer Park: Spazieren oder Wandern zu den Resten des ehemaligen Flughafens

(Spazieren 2 bis 9 Kilometer) Wie unfassbar schnell sich die Zeit dreht, merke ich nicht nur an meinen Kindern, sondern am Riemer Park bzw. dem Gelände des ehemaligen Flughafen Riem. Gefühlt ist es gar nicht so lange her, dass ich dort während des Zivildienstes als Umsteigehilfe mit einem Fiat Ducato zwischen den Flugzeugen und raus zum Westpilz gefahren bin. Wo 1989 freies Areal war, wächst heute Wald, ein See breitet sich aus und vom Rodelberg blickt man weit über die Stadt. Der Riemer Park polarisiert wegen seiner geometrischen Struktur seit seiner Eröffnung zur Bundesgartenschau. Ich finde, es ist ein guter Ort lange und ohne Autos ordentlich mit dem Hund zu laufen und nach den letzten Relikten eines Flughafens zu forschen. Wie man erkennen kann, sind die Fotos  übrigens an verschiedenen Tagen entstanden.

Das erwartet euch im Riemer Park

  • Der Park ist weitläufig und geprägt durch eine streng geometrische Inszenierung. Ihr kommt auf dem Spaziergang am Riemer See vorbei, erlebt einen schönen Ausblick vom Rodelhügel und kommt zum letzten verbliebenen Stück der Startbahn oder an der Tribüne aus dem Jahr 1939 vorbei.
  • Von der Buga 2005 sind z.B. noch die Senkgärten vorhanden, mit dem „Playground“.
  • Gute Erreichbarkeit mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Parkplätze gibt es zur Badesaison und bei Knallerwetter nur im begrenzten Maße.
  • Die Wege sind allesamt sehr gut, lediglich am Feldrand beim Riemer Wäldchen kann es bei Regen batzig werden.
  • Die gastronomische Versorgung ist bis auf den Seekiosk und die Riem-Arkaden leider etwas mau. In Gronsdorf gibt es fußläufig ein italienisches Lokal
  • Plan des Riemer-Parks (PDF) – 586 Km
  • Wie lange ihr unterwegs sein wollt, entscheidet ihr. Ob ihr zum Beispiel nur kurz in den Park hineinspitzen, oder eine ausgedehnte Runde gehen wollt, die 9 Kilometer lang ist. Ihr könnt einen Bogen schlagen von der Messestadt West und von Ost wieder zurück fahren. Beginnt die Tour, wo es für euch am besten ist.

So kommt ihr zum Riemer Park mit Auto oder MVG

Anfahrt mit dem Auto: Außerhalb der Badesaison findet man schon irgendwo einen Parkplatz, auch wenn die Anzahl eher mäßig ist. Vom hundsteuren Messeparkplatz will ich gar nicht sprechen. Der frühe Vogel fängt den Wurm, oder der späte. Ihr findet Parkmöglichkeiten z.B. in

  • Trudering am „Straßl ins Holz“/Rappenweg (Gewerbegebiet)
  • Haar-Gronsdorf/Schneiderhofstraße/ Bürkelstraße/Leonhard Strell-Straße
  • Messestadt Ost/Parkplatz Riemer See – De-Gasperi-Bogen

Anfahrt mit der MVG: Mit der U2 fährt man vom Stadtzentrum ratzfatz zur Messe-Stadt West. Der Parkt befindet sich südlich vom Willi-Brand-Platz. Durch das linke Tor und 370 Meter nach starten wir an der ehemaligen „Abflug-Neonschrift“.

Start und Abflug unserer Runde: Willy Brand Platz/Messestadt West

  • Vom Willi-Brand-Platz sehen wir 300 Meter im Norden den rostroten Tower des ehemaligen Flughafens. Die angeschlossenen Abfertigungshallen wurden alle abgerissen, bebaut, neue Straßen angelegt. Auf dem unmittelbaren Vorfeld befindet sich heute die Pfütze des Messesees und der Eingang West auf das Ausstellungsgelände, im Westen Bürogebäude. Der weiße Container in dem ich im Oktober 1989 auf einen kleinen schwarzweiß Fernseher den Fall der Mauer erlebt habe und der die Base der Zivildienstleistenden am Flughafen war, hat etwa auf dem Gelände des südwestlichen Flügel des Brainlab Bürogebäudes gestanden.

Flughafen Riem von 1939 bis 1992

Mit Eröffnung des Flughafen Riems am 1.9.1939 war er einer der modernsten Flughäfen der Welt. Abgelöst wurde das Flugfeld Oberwiesenfeld auf dem Areal des heutigen Olympiageländes mit erstaunlichen 50.000 Fluggästen im Jahr 1938.

Film: Abschied vom Flughafen München Riem / Goodbye Munich Riem (Link / 12 Minuten)

Nach dem Krieg fast vollständig zerstört, wurde der zivile Flugbetrieb 1949 wieder aufgenommen und mit den Jahren die Infrastruktur der Bauten und Anlagen stetig erweitert. Mit dem kontinuierlichen steigenden Flugaufkommen und einigen Flug-Unfällen war klar geworden, dass die Nähe zur Stadt, sowie Lage und Anordnung der Start- und Landebahn keine langfristige Lösung darstellt. In den 70er Jahren wurde entschieden, den neuen Flughafen im Erdinger Moos zu bauen. Zu den Olympischen Spielen 1972 konnte die Kapazität noch einmal beträchtlich erhöht und mit Terminal-Erweiterungsbauten der Bedarf bis zur Schließung am 16.05.1992 überbrückt werden.

Letztes Konzert von Nirvana im Terminal 1: Bis 1996 wurden im Terminal 1 noch Konzerte veranstaltet. Am 1. März 1994 fand im Terminal 1 das letzte Konzert von »Nirvana« statt, bevor sich der Sänger Kurt Cobain am 5. April 1994 in Seattle das Leben nahm.

Tower und Wappenhalle

  • Zur denkmalgeschützten Wappenhalle konnte man damals durch die Zugangskontrolle für Mitarbeiter und weiter nach Westen durch die Abfertigungshalle gehen. Die Gebäude links des Towers wurden abgerissen. Heute überqueren wir dafür die neue Olaf-Palme Straße. Die Fassade der Wappenhalle sehen wir 70 Meter im Westen. Von den Eingängen können wir einen Blick ins Innere erhaschen. Viel ist jedoch nicht zu sehen.
  • Der Flughafen Riem war als Oval und Graspiste angelegt, um es den damals leichten Flugzeugen zu ermöglichen flexibel mit der Hauptwindrichtung zu starten. Der Weg vom Tower, vorbei an dem Bürokomplex mit der integrierten Wappenhalle bis zur Zeppelintribüne in 500 Meter folgt ab hier dem Oval des Platzes in einer gleichmäßigen Linkskurve. Hier befanden sich auch der Anflugterminal/Terminal 1, der Gepäckumschlag und dahinter die Parkplätze. Legendär das Auftritt von den Stereo MC’s in der Charterhalle am 3.4.93. Mein letzter Besuch am Flughafen war am 25.09.95  beim Konzert von Björk. Ich weiß nur, dass mir der Auftritt nicht gefallen hat und ich verschnupft früher gegangen bin.
  • Der heutige Fußweg wird zwischenzeitlich von der Joseph Wild Straße unterbrochen, den wir in diagonaler Richtung auf der anderen Seite der Kreuzung fortsetzen. Ein überdimensionaler Wegweiser mit Fotos der Flugplatzanlage (Vorder- und Rückseite) lässt hier die Veränderung im Laufe der Zeit erkennen. Spannend!

Die Zeppelintribüne

Die 530 Meter lange Zuschauertribüne von 1938 kündigt sich als 25 Meter breiter und vier Meter hoher Riegel an, den man entweder auf der Vorder- oder Rückseite nach Süden folgt. Die im nationalsozialistischem Größenwahn für 100.000 Zuschauer angelegte Anlage für propagandistische Flugtage reichte einst fast bis zur Wappenhalle, die allerdings wegen des aus allen Nähten platzenden Flughafens nach dem Krieg abgerissen wurde. Das letzte Mal, dass die Tribüne ihren Zweck erfüllte, war am 10. August 1983 als das Überschallflugzeug Concorde in Riem landete.

Heute ist die Anlage in keinem guten Zustand und wurde wegen Einsturzgefahr abgesperrt, da Teile der Decke kaputt sind und in die Katakomben darunter das Wurzelwerk des Biotops darüber eindringt. Der Kopfbau wurde als Buga-Lounge renoviert, steht jedoch seit Mai 2009 leer. Da es keine tragfähigen Nutzungskonzepte für das denkmalgeschützte Gebäude gibt, wird es wohl noch länger vor sich hingammeln.

Erinnerungen an die Flugzeug-Parking-Positions am Westpilz

Etwa auf Höhe der Buga-Lounge befanden sich bei den Wohnhäusern sechs weitere Stellplätze, für eher kleinere Flugzeuge. Maximal bis hierher, zum sogenannten Westpilz konnte ich während des Zivildienstes fahren, um gehbehinderte Passagiere mit einem speziellen Rollstuhl aus oder in das Flugzeug zu tragen. Dahinter gab es nur noch die Weite des Flughafengeländes mit der Start- und Landebahn.

Von den Senkgärten zum Riemer-See gewandert

  • Dem Oval der Zeppelintribüne folgend finden wir die „Senkgärten“ in 150 Metern südöstlich, unweit unterhalb der letzten Wohngebäude der Messestadt.

Die Senkgärten

  • Ihr könnt durch die Gärten schlendern, oder sie über einen langen Steg überqueren, der von Norden nach Süden führt (dort gibt es übrigens auch eine Treppe nach oben).

Wie der Name schon vermuten lässt, sind die Gärten um einige Meter tiefergelegt. Die Gestaltung ist streng symetrisch und in die drei „Gärten der Potenzen“ unterteilt, „wo mikroskopische Einblicke stufenweise vergrößert in Pflanzungen und Wegmuster umgesetzt wurden“ (Deutsche Bauzeitung). Heilige Scheiße, wer denkt sich denn sowas aus? Interessant sind die Gärten aber schon anzusehen. Auch als Fotomotive machen sie jede Menge her. Richtig gut finde ich das „Teletubbiland“ mit den roten Gummiwegen, die einladen, darauf zu laufen und sich wieder als Kind zu fühlen.

Bundesgartenschau (BUGA) 2005

Mit Umzug des Flughafens ins Erdinger Moos wurde über 500 Hektar Fläche frei. Darauf entstand die Messestadt Riem mit den Messehallen, einem Neubaugebiet mit Miet- und Eigentumswohnungen. Auf 200 Hektar wurde ab 1997 der Riemer Landschaftspark mit Rodelhügel und Badesee realisiert. Der französische

Der französische Landschaftsarchitekt Gilles Vexlard gestaltete das Areal, das 2005 mit der Bundesgartenschau eröffnet wurde. Gedanke dabei war, zum Gelingen der Umbaumaßnahme beizutragen. Erhalten geblieben sind z.B. die „Senkgärten, der „Friendship-Garten“, ein Geschenk der Partnerstadt Cincinnati oder der „Ort der Besinnung“, südlichwestlich des Riemer-Sees. Leider war die Buga nur ein mäßiger Erfolg, da die Besucher ausblieben. Am Ende wurde ein kräftigen Defizit verbucht, was man Hitze, Regen und der modernen Gartenplanung zuschrieb.

Startbahnende im Westen

Das Ende der 2600 Meter langen Startbahn seht ihr links am südlichen Ende des Stegs über die Senkgärten. Der Teer ist allerdings abgefräst, aber der Verlauf mit Pflastersteinen und Baumreihen angedeutet. Eine in das Parkkonzept integrierte Steinwand lässt erkennen, wo genau das Ende war.
Das letzte Stück der Start- und Landebahn mit dem Originalbelag befindet sich genau am nordöstlichen Ende, im Riemer Wäldchen.

Option 1: Geradeaus Richtung Buga-See

  • Nach Osten auf der Parkterrasse: Auf der kerzengeraden „Parkterrasse“ wenden wir uns zunächst nach links. 1,5 Kilometer zieht sich der Weg zwischen Wäldchen und Wiesen nach Osten. Manchmal wird behauptet, dies sei die ehemalige Landebahn. Ist sie nicht! Sie ist vielmehr so ausgerichtet, dass die Kirchtruderinger Kirche im Westen genau in der Flucht liegt, und am anderen Ende am Ufer des Riemer Sees abschließt. Nördlich von ihr finden sich z.B. in 300 Meter der Skatepark, oder nach 750 Meter die „Parallelgärten„. Wer die Runde abkürzen möchte, folgt dem Weg so lange er Lust hat. Tipp: Wenn ihr rechts den Buga See seht, wählt den Weg am südlichen Ufer nach Osten. Er ist naturbelassen und wirklich sehr schön zu gehen.

Option 2: Wiesenschlenker über die Hainbuchenhecke zum Riemer See

  • Wem es auf der Parkterrasse zu nüchtern ist und außerdem noch die südliche Begrenzung des Flughafens mit der Hainbuchenhecke entdecken mag, kann sich nach 130 Meter bereits nach einem Wäldchen nach Süden (rechts) wenden. Geht hier entweder 250 Meter nach Süden und dann dem Wegverlauf folgend 330 Meter nach Osten – oder wie wir schräg über die Wiese. An der zweiten Diagonalkreuzung, geht es rechts auf einem Wiesenpfad zum nahegelegenen Wäldchen, und weiter an dessen Saum zuerst nach Süden, dann nach 100 Metern weiteren 200 Metern bis zu einem Parkweg.
  • Zum Riemer-See folgt ihr einfach dem Weg entlang der Hainbuchenhecke, die einst die südliche Abgrenzung des Flughafens zur nahen Siedlung Gronsdorf/Haar war. Erwartet euch von der Hecke nicht zu viel. Es ist einfach eine mittelhohe Gruppe, nicht allzu alter Sträucher und Bäume.

Riemer See

Mit einer reinen Wasserfläche von fast 11 Fußballfäldern nicht gerade klein und mit stellenweise 18 Meter sogar beachtlich tief. Das Badeufer befindet sich mit Kiesstrand und Liegewiese im Osten. Hier fällt das Ufer flach ab und ist für Kinder ein Idealer Badebereich. In dem konstruierten Park wirkt der See erstaunlich natürlich. Was man dabei nicht vermutet: der See ist nach unten abgedichtet. Pumpen sorgen dafür, dass Grundwasser in das Becken fließt und ein gleichbleibender Wasserspiegel bei guter Wasserqualität gewähleistet ist.

Doch das karibikblaue Wasser täuscht. Der Riemer See ist nicht ganz ungefährlich. Ab 1,50 Metern Tiefe geht es mit 33 Zentimetern pro Meter plötzlich steil hinab, was bereits zu zahlreichen tödlichen Badeunfällen geführt hat.

Auf den Riemer Berg und weiter zum Riemer Wäldchen gewandert

  • Der Riemer Berg erhebt sich unübersehbar am nördlichen Ende des Riemer Sees. Der schnellste Aufstieg führt über eine Treppe zum Gipfel in 20 Meter Höhe. Rollstuhl- und Kinderwagentauglich ist der Serpentinenweg im Osten.
  • Um von oben weiter zum Riemer Wäldchen zu gelangen, in dem sich die letzten Meter der ehemaligen Start- und Landebahn befindet, muss man den Weg in nord-östlicher Richtung absteigen. Am Fuße des Riemer Bergs kreuzt ihr zunächst den Weg, der rechts von der Gemeinde Salbdorf kommt und bis zur nächsten Kreuzung in 130 Meter weitergeht. Hier links abgebogen und nahe der Straße, den zweiten Weg rechts nehmen, der einen Halbbogen nach links beschreibt. Das Ziel befindet sich 400 Meer weiter, etwa auf Höhe des Sigmund-Riefler- und ein Stück östlich des De-Gasperi-Bogen.

Riemer Schlittenberg

Riemer Berg: Wenn es tatsächlich mal Schnee hat, ist am Riemer Berg der Teufel los. Und noch Schlimmer ist es hier zu Sylvester. In verschiedene Richtungen kann man Traumgeschwindigkeiten auf den Kufen erzielen. Den Meisten reicht der Blick über die Messestadt, den See und weiter in die Alpen im Süden und Westen. Gewachsen ist der Berg übrigens aus dem Abbruchmaterial des ehemaligen Flughafens, den Resten der Abflugshalle oder dem Ankuftterminal. Ein Blick nach Norden lässt die Aufforstung des Riemer Wäldchen erkennen.

Riemer Wäldchen mit dem letzten Rest der Start- und Landebahn

Das 20 Hektar große Riemer Wäldchen wurde 1995/96 als ökologische Ausgleichsfläche für die Messestadt angelegt, um den waldarmen Münchner Osten aufwerten. Wegen des kiesigen, durchlässigen Untergrunds fallen heute in erster Linie Birken und Pappeln auf, die wie ein mittelhohes Gestrüpp wirkt. Das alles folgt aber den klugen Plan, dass sich im Schutze des schnell wachsenden „Vorwalds“ Eichen-Kiefern Wälder sowie Eichen-Hainbuchen Wälder langsam entwickeln können.

Mittendrin die Reste der Landebahn, als hätte man sie hier im Wäldchen einfach vergessen. Falsch: die Fläche ist im Bebauungsplan explizit als „Aktionsraum für Kunst oder zur spontanen Aneignung, zum Beispiel durch Jugendliche“ vorgesehen.

München Liebt dich! Ach ja, es gibt im Riemer Wäldchen Land-Art, das man nur aus der Luft entdecken kann, oder mit Google Maps (Check Google Maps)

Zurück zur Messestadt Ost oder West

  • Zur U-Bahn-Station Messestadt Ost: Geht auf dem gleichen Weg aus dem Wäldchen, den ihr bereits gekommen seit. Wenn ihr rechts die Straße seht, dem De-Gasperi Bogen, 800 Meter bis zur U-Bahnhaltestelle folgen.
  • Zur U-Bahn-Station Messestadt West: Entweder ihr geht auf dem gleichen Weg durch das Riemer Wäldchen wie ihr hergekommen seid, oder ihr macht es wie wir und folgt der abgefrästen Landebahn auf dem Magerrasen weiter nach Osten. Am Feld rechts immer dem Waldsaum im Bogen erst nach Süden, dann nach Westen wandern, bis ihr den Fußweg erreicht und bis zum Riemer Berg folgt. Dort südlich um den  Berg herum, bis zum See gehen.
  • Kurz nach der Wasserwacht halb rechts auf den Promenadeweg zur Siedlung abzweigen. Vorbei an der evangelischen Kita geht es entweder an der Siedlung 1,4 Kilometer kerzengerade nach Westen, bis ihr nach der Hauptschule parallel zur Messestadt West, bzw. den Riemarkaden steht. Hier entdeckt ihr auch das alte Abflugschild.

Abflugschild und Linienführung der Landebahn

Das ehemalige Abflugschild, das einst vor der Wappenhalle angebracht war, befindet sich heute nahe der im Boden eingelassenen Linienführung der Stadt und ehemaligen Landebahn, die sich sogar auf dem Dach des naheliegenden Kinder- und Jungedtreff „Quax“ weiterführt (Check Google Maps). Zwischen Glas und Beton ist es heute Denkmal und Kunstwerk zugleich, dem leider Schmierfinken kräftig zugesetzt haben. Es ist heute unsere letzte Station und Überbleibsel eines Flughafens von dem nach 30 Jahren kaum mehr etwas zu entdecken ist.

  • Die Riem-Passagen und die U-Bahnhaltestelle findet ihr 500 Meter nördlich. Ihr müsst einfach den Grünstreifen folgen, an der Kirche vorbei, oder rechts oder links am Mittelbau der Mall vorbei schlüpfen.

Etwa nördlich der Riem Passagen sind auch die Fotos entstanden, die ich im Oktober oder November 1989 beim Frühdienst gemacht habe. Wenigstens die Dias sind geblieben und jetzt auch auf dem Blog.

Spazier-und Übersichtskarte Riemer Park

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